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WEIBLICHER GEOPUNKTURKREIS IN KäRNTEN© Margan D. Kalb (16.06.09)
Eine Steinsetzung von Frauen für Frauen
Die Geamantin und Künstlerin Margan Dagmar Kalb entwickelt derzeit einen Steinkreis für die weiblich kosmischen Aspekte in Kärnten. Steinsetzung und Meißeln werden nächstes Frühjahr stattfinden und sollen einen Ausgleich zu männlich initiierten Geopunkturkreisen schaffen.
s wird einen sogenannten weiblichen Geopunkturkreis in Kärnten geben, das ist eine groß angelegte Steinsetzung von Frauen für Frauen. Jeder Stein bekommt ein Energiezeichen (Kosmogramm) eingemeißelt für die Aspekte des Weiblichen, die wir stärken und unterstützen wollen. Der weiblich initiierte Geopunkturkreis ist einer von sechs weiteren bereits bestehenden weltweiten Geopunkturkreisen und ist im Sinne einer Erdheilung beziehungsweise Einstimmung in eine Neue Erde, ein neues Miteinander auf diesem Planeten, zu verstehen.
Die Idee stammt von mir, Margan Dagmar Kalb, und die beteiligten Frauen sind aus den von mir ausgebildeten Geomantiegruppen. Meine ausgebildeten GeomantInnen und ich sind gerade dabei, ein entsprechendes Konzept zu entwicklen und gemeinsam mit der Seele Kärntens die Aspekte zu erfahren, die im Steinkreis durch Kosmogramme sichtbar und gestärkt werden wollen.
Da der Geopunkturkreis in Kreta, wo er ursprünglich geplant war, nicht zustande kam, das Thema weibliche Aspekte des Kosmos aber nach wie vor auf eine deutliche Bewusstmachung wartet, entstand jetzt die Idee, einen Geopunkturkreis in Kärnten zu diesem Thema zu errichten. Der Kärntner Geopunkturkreis sieht sich als Ausgleich auch zu den anderen Geopunkturkreisen, die hauptsächlich durch männliche Geomanten initiiert wurden. Das schafft ein bewusstes Gleichgewicht zwischen männlichem und weiblichem Kosmos auch auf einer konkreten Ebene.
In einem Land (Kärnten), dessen Raumqualität neben einer sehr weichen, weiblich-wässrigen Landschaft auch noch geprägt ist durch das europäische Yangzentrum und damit einer überspitzt Yangigen Energie, die alles Weibliche immer wieder unterdrückt, ist es eine schöpferische Herausforderung, dem weiblichen Aspekt des Kosmos seinen zustehenden Platz zu geben.
 Der Steinkreis möchte das weiblich schöpferische Universum, das in jeder Frau vertretene weiblich in sich ganzheitliche Prinzip und auch jedem Manne zur Verfügung stehende Prinzip aktivieren. Diese sakralen Lebensqualitäten sollen sowohl in der Landschaft als auch im Menschen und vor allem in Frauen in eine zeitgemäße Schwingung gebracht werden. Es kann als kreative Grundweisheit des Lebens erfahrbar werden. Es geht um eine neue Vorstellung, um ein Göttliches, das nicht nur männlich ist, sondern auch weiblich. Und auch um eine Veränderung der Vorstellung von einem nur lieblichen Weiblichen (zum Beispiel der nur milden Maria). Und um die Erkenntnis und das Erfahren, Erfühlen, dass ein weiblich Sakrales und mehrdimensionales Universum seelenhaft durchpulst ist, errichtet, bewahrt und weiterentwickelt wird. Und es geht auch um ein neues Miteinander von männlichen und weiblichen kosmischen Aspekten.
In Städten und Industriegebieten scheint nichts mehr von der Hoffnung übrig zu sein, zu einem ganzheitlichen Leben zurückkehren zu können. Die 6000 Jahre währende androzentrisch einseitige Herrschaft hat soviel Spaltung angesammelt, dass der einzelne Mensch immer mehr Kräfte benötigt, um mindestens in sich selber alles wieder zusammenzubringen (und auch nicht verrückt zu werden oder wie eine Maschine).
Die Steinsetzung ist hier Hilfe für die bedrohte Hoffnung, eine Bewusstseinshalterin für diese Veränderung. Die Veränderung hat zu tun damit, dass wir wieder erkennen, dass sich der Geist den Gesetzen der Natur unterordnet, und nicht umgekehrt wie in der androzentrisch verstandesorientierten Sicht, die Naturgesetze anerkennt, und dass die Welt im unendlichen Werden und Vergehen auch den Tod als Teil des Lebens beinhaltet. Die Göttin, das schöpferische Prinzip des Universums, das weibliche Prinzip, ruft Leben hervor und führt auch zum Tod.. Erst dadurch entsteht die Fähigkeit zur Entwicklung und Veränderung. Es kommt zum Energieaustausch zwischen Lebewesen, auch dem Menschen, und der sich magisch verändernden Göttin/Schöpferin. Die Erleuchtung und Erlösung lassen sich nur im Prozess des Lebens und Sterbens erfahren. Leben ist also kein Fehler, dem entflohen werden muss (siehe Christentum, Buddhismus, Hinduismus...), sondern eine zyklische Wiederkehr, eine Weiterentwicklung in Gesellschaft und Raum. Durch Aufstellen eines Steinkreises und Einmeißeln von Kosmogrammen feiern wir das Leben und den Tod als kosmische Einheit und das schöpferische Prinzip, das dem weiblichen Kosmos zugeschrieben wird.
Es ist unser Wunsch, den Geopunkturkreis für die weiblich kosmischen Aspekte nur mit Frauen zu organisieren und zu gestalten. Auch eine Politikerin hat bereits finanzielle Unterstützung angekündigt. Gemeißelt wird von vier bis fünf Frauen einschließlich mir, die bei mir oder Marko Pogacnik die Geomantieausbildung abgeschlossen haben und auch schon etliche Erfahrungen im Meißeln von Kosmogrammen einbringen. Der Ort für die Steinsetzung wird sich uns noch zeigen. Wir werden Krastaler Marmor verwenden, weil er aus unserem Land Kärnten stammt und die Form der Steinsetzung zeigt sich immer mehr als Spirale.
Die Steinsetzung und das Meißeln werden dann vermutlich nächstes Frühjahr stattfinden, weil wir uns umfassend auf das Thema und die Landschaft einstimmen und einlassen.
 Steine mit Themen - als Vorschlag:
- 1. weiße Göttin (Tochter)
- 2. rote Göttin
- 3. schwarze Göttin (13. Fee)
- 4. Ahninnenstein (Thronform Dolmen plus Menhir)
- 5. Tanz, Feste, Trance, irdische Aspekt, Tierkraft und Elementarwesen-Aspekt...
- 6. Sophia/Christus Urliebe
- 7. Sternenbezug Mond, Sonne, Planeten, Sterne (Sternengöttin Himmelsgöttin)
- 8. Stein für den schöpferischen Übergang in die Neue Erde - Umstülpung des Raumes
- 9. Schutzstein für das Weibliche
- 10. Drachenkraft - Kärnten - Autarkie - Solidarität mit sich selber
- 11. Gaia Mutter und Schwester, Frauensolidarität/Gruppen
- 12. Stein der Erlöserin, neues menschliches Miteinander - Solidarität mit allen Menschen und Wesen
- 13. Verbindung von Linearität und Zyklizität, von Verstand, Herz und Intuition, Alt -Neu, auf- und abbauenden Kräften...
Hier ein paar Ideen, die wir bereits erarbeitet haben; Wir sammeln auch Teilaspekte, um sie in einen größeren Zusammenhang zu stellen. Ich danke für alle Inspirationen und Personen, die so eine “weibliche” Steinsetzung unterstützen und die auch den zeitlichen, gesellschaftlichen und Landschaftsraum vorbereiten und mitöffnen helfen für eine vieldimensionale Kommunikation und ein neues Miteinander und die uns auch noch ihre Ideen mitteilen, welche Aspekte des Weiblichen für sie wichtig sind zu unterstützen.
Mag.a Margan D. Kalb
Geamantin, Natur- und Landschaftsführerin, Schamanin, Künstlerin und Biolandwirtin Schlossweg 13 · 9131 Grafenstein · Tel: +43 (0)4225 2642 · Email: dagmar.kalb@gmx.net · www.sagenwanderungen.at
ZUM NACHLESEN: Von der Göttin inspiriert von Dagmar Kalb
Fotos: © Margan D. Kalb
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