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FEMINISTISCH-MATRIARCHALE SPIRITUALITäT UND POLITIK HEUTE© ALMA MATER (06.10.09)
Internationaler Goddess-Kongress 2010
Unter dem Titel “Große Mutter - Göttin - Ahnin - Großmutter. The living Goddess - Die politische Dimension weiblicher Spiritualität” wird im Mai 2010 im Hambacher Schloss ein Kongress zu Spiritualität und Politik stattfinden.
Internationaler Goddess - Kongress 2010
“Ihr nennt mich mit tausend Namen und sprecht doch nur euch selber aus”
Große Mutter - Göttin - Ahnin - Großmutter The living Goddess - Die politische Dimension weiblicher Spiritualität
Hambacher Schloss vom 28. - 30. Mai 2010
Erinnerung dich rufe ich an sende Bilder in mein verlassenes Haus denn selbst die Dunkelheit leuchtet wenn wir uns erinnern
eit Jahrzehnten stehen Frauen wieder im Dialog mit der Göttin. Sie verbinden sich mit der Allmutter - mit der Natur und mit all ihren Wesen, ihren Erscheinungsformen und Kräften, denn dieser Dialog gehört zu einer umfassenden, elementaren Spiritualität - einer matriarchalen Spiritualität.
Die Formen von Trennung und Isolation, die wir heute in der patriarchalen Unkultur erleben - sei es die Trennung des Äußeren vom Inneren, des Sakralen vom Profanen, des Menschen von der Natur, des Makrokosmos vom Mikrokosmos - haben ihren Ausgangspunkt in einer Grundeinstellung, die alles nach Profit bewertet. Das Leben in seiner ganzen Vielfalt und Ganzheitlichkeit wird nicht mehr wahrgenommen. Es herrscht eine zerstörerische Denk- und Verhaltensweise, welche die patriarchösen, wirtschaftlichen und politischen Ziele so überhöht, dass sie als die eigentlichen Lebensinhalte erscheinen. Wenn die Matriarchatsforscherin Drin. Heide Göttner-Abendroth schreibt: “... matriarchale Spiritualität ist keine patriarchale Institution, sondern eine Bewegung mit politischer Essenz im Sinne eines anderen Politikbegriffes, der systemüberschreitende Politik meint”, so geht es feministisch-matriarchaler Spiritualität um die Entwicklung einer tiefen, inneren Verbindung zum Leben, um Achtung, Wertschätzung und Fürsorglichkeit gegenüber allem Existierenden. Spiritualität ist das Bewusstsein, Teil eines Großen Ganzen zu sein, nicht als formulierte, dogmatische Religion oder organisiertes Glaubenssystem - sondern wie der Atem, der zum Leben gehört.
Das Wiedererkennen matriarchaler Kulturen durch uns Frauen verändert das allgemeine Bewusstsein und es entsteht ein ganzheitliches und umfassendes Weltverständnis im Symbol der Großen Göttin - denn SIE ist die der Welt innewohnende Energie und Geist.
Heute zeigen uns die aktuellen Forschungsergebnisse über die Spiritualität noch existierender matriarchaler Kulturen, dass der matriarchale Begriff von Göttlichkeit als immanent gesehen wird, denn die gesamte Welt wird als weiblich betrachtet, und zwar als weiblich göttlich. Das belegen auch die alten Vorstellungen von der Göttin als Universum, die Schöpferin ist, und der Mutter Erde, die alles Lebendige hervorbringt. Deshalb besitzt alles Göttlichkeit, jede Frau und jeder Mann, der kleinste Stein und der größte Stern. Diese Kulturen sind zutiefst spirituell und brauchen keinen Namen für die allumfassende Kraft des Weiblichen, denn Namen sind Festlegungen und beschreiben nur einen Teil des Ganzen. Matriarchale Spiritualität ist eine komplexe Weltsicht, die die Göttin als ordnende Kraft, als sich-selbst-offenbarende Weisheit in allen Menschen und in allen Dingen sieht. SIE ist in ihrer Schöpfung allgegenwärtig und symbolisiert nicht nur das Leben - SIE ist das Leben. SIE ist es, die aus sich selbst das Neue erschafft - SIE ist die Mutter. Sie ist Raum, Zeit, Himmel, Erde, Ordnung, Weisheit - auch in uns selbst, in jeder Frau, in jedem Mann.
Da die Rückkehr dieser Art des Welterlebens in einer patriarchalen Gesellschaft einen Paradigmenwechsel erfordert, hat die feministisch-matriarchale Göttinbewegung diesen Paradigmenwechsel schon seit Jahren eingeleitet: “...in dem sie die Idee des Göttlichen nicht verwarf, sondern ihre eigenen religiösen und spirituellen Erfahrungen und Bedürfnisse wieder entdeckte und mit ihnen eine neue Weltsicht”. (Drin. Christa Mulack)
Heute stärken Frauen wieder ihre Verbundenheit und bekräftigen ihr Wirken als -
- Junge, gerade jetzt geboren und aller Erfindungen fähig
- Mutter, die sich selbst enträtselt aus dem Netzwerk das euch trägt
- Alte, Greisin, die den Schlüssel hält und zu der alle Dinge zurückkehren.
Mein Ich ist Göttin Ich erkenne mich nicht außer in Ihr Denn ich bin Erde unter mir Und Himmel über mir Ich kenne das Helle Ich kenne das Dunkle Die Sehnsucht schweigt Die Sehnsucht spricht
Wir - Die zukünftigen Ahninnen
Internationaler Goddess-Kongress Hambacher Schloss vom 28. - 30. Mai 2010
Eine Kooperationsveranstaltung von: ALMA MATER Akademie · MatriaVal e.V. · MatriaOase
Information und Anmeldung: ALMA MATER Akademie · D-76133 Karlsruhe · Erzberger-Straße 30 · Tel. +49(0)721-7918872 · goddesskongress@yahoo.de · www.internationalergoddesskongress2010.de
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