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ALS ALLE MENSCHEN SCHWESTERN WAREN© Rakuna & Anomatey (29.07.10)
Leben in matriarchalen Gesellschaften von Irene Fleiss
Irene Fleiss' zweibändige Geschichte mutterrechtlicher Kultur “Als alle Menschen Schwestern waren” ist das Vermächtnis ihres Lebens, mit dem sie die Kraft und Schönheit selbst bestimmter Weiblichkeit und Mütterlichkeit für jegliches Zusammenleben auf der Erde sichtbar werden lässt.
rene Fleiss wurde 1958 geboren und lebte in Wien als Universitätsbedienstete, Schriftstellerin von Romanen und Erzählungen und war außerdem in der “Er”wachsenenbildung in den Bereichen Matriarchat und Frauengeschichte tätig. Durch ihr leidenschaftliches Interesse an der Geschichte der Frauen widmete sie sich hingebungsvoll der Matriarchatsforschung.
Das zusammen getragene Wissen und ihre diesbezüglichen Einsichten dazu sind in ihrem zweibändigen Werk “Als alle Menschen Schwestern waren” veröffentlicht. Der erste Band trägt den Untertitel “Leben in matriarchalen Gesellschaften” und der zweite Teil “Weiblichkeit in matriarchalen Gesellschaften - gestern und heute”.
Irene Fleiss verstarb 2008 überraschend und schnell infolge eines Bauchspeicheldrüsenkrebses. Ihre zweibändige Geschichte mutterrechtlicher Kultur “Als alle Menschen Schwestern waren” ist das Vermächtnis ihres Lebens, mit dem sie die heilige Kraft und Schönheit selbst bestimmter Weiblichkeit und Mütterlichkeit für jegliches Zusammenleben auf Mutter Erde sichtbar werden lässt.
Als alle Menschen Schwestern waren 1
 Leben in matriarchalen Gesellschaften
Als alle Menschen Schwestern waren, war es für alle Menschen auch noch ganz selbstverständlich, dass die Schöpfungskraft allen Seins natürlich (von lat.: “gebären”) mütterlich ist. Die Große Mutter, die alles zeugte, nährte, gebar, wandelte und wieder gebar wurde von Frauen und Männern gleichermaßen verehrt als die All-Eine, deren heiliger Mutterschoß alle Wesen hervor brachte, allem Leben schenkte und es bewahrte - in Ewigkeit. Das Leben selbst war in jedem Augenblick bewusste Hingabe und Verehrung der alle Wesen nährenden Verbundenheit allen Seins
Kennzeichnend für matriarchale Lebensweisen sind Friedfertigkeit, das heilige Wissen um die Fruchtbarkeit, die weiblich-mütterliche Lebensvollmacht sowie die gemeinsam getragene Verantwortung für die gesamte Gemeinschaft. Der Zusammenhalt von Mutter, Schwester, Tanten und Töchter war der zuverlässige Kern der Familie (aus dem Lateinischen “die einander vertrauten” - patriarchal später als “Hauswesen” verzerrt).
Das Buch gibt einen zusammenfassenden Überblick über die Matriarchatsforschung und zeigt jahrtausende alte Wege des Zusammenlebens miteinander und mit Mutter Erde. Darüber hinaus unterstützt dieses Buch Frauen dabei die eigene Schöpfungskraft und den eigenen Wert als Frau wieder selbst zu bestimmen. Irene Fleiss gestaltet in der Zusammenschau der Funde matriarchaler Geschichtsforschung ein umfassendes Bild mutterrechtlicher Gesellschaften, deren uraltes Wissen und heilige Weisheit uns Heutige für die so dringlich not-wendigen Veränderungen unseres Lebens überall auf Mutter Erde vorbereitet und befähigt.
Als alle Menschen Schwestern waren 2
Weiblichkeit in matriarchalen Gesellschaften - gestern und heute
An vielfältigen Beispielen zeigt Irene Fleiss das Leben in mutterrechtlichen Gesellschaften und die dadurch entstehende Lebensqualität, die wirkliche Güte des Lebens für Frauen, Kinder, Männern und Mitwelt. Dieser zweite Band umfasst drei Teile:
1. Weiblichkeit
Hier werden die Kraft, die Sinnlichkeit und die Lust eigenmächtiger Frauen beschrieben, ihr Umgang mit dem Leib, die heilige Hochzeit, Sexualität und Friedlichkeit, das mächtige weibliche Blut sowie die Empfängnis ohne Männer
2. Der Verlauf weiblichen Lebens
Irene Fleiss beschreibt das Frauwerden und das Frausein mit Schwangerschaft, Geburt, Nähren und dem Übergang zur weisen Frau.
3. Matriarchale Frauen heute
Dieses Kapitel beschreibt die derzeit lebenden mutterrechtlichen Gesellschaften und Völker in Asien, Amerika und Afrika.
Dieses lebendig geschriebene Buch regt an herauszufinden, was jede/r beitragen kann, um an der lebensvollen und heilenden Gestaltung unserer Welt mitzuwirken.
Irene Fleiss Als alle Menschen Schwestern waren - Band 1 Leben in matriarchalen Gesellschaften
Christel Göttert Verlag, 2006 405 Seiten, broschiert €D 19,80 / €A 20,40 / sFr 36,00 ISBN: 3-922499-84-8
Buch bestellen (bei Berta - Bücher und Produkte, Graz)
Irene Fleiss Als alle Menschen Schwestern waren - Band 2
Weiblichkeit in matriarchalen Gesellschaften - gestern und heute
Christel Göttert Verlag, 2007
280 Seiten, broschiert
€D 19,80 / €A 20,40 / sFr 36,00
ISBN: 978-3-922499-88-6
Buch bestellen (bei Berta - Bücher und Produkte, Graz)
WEITERFÜHRENDES:
Nachruf: In Memoriam Irene Fleiss
Bücher: Irene Fleiss: Als alle Menschen Schwestern waren - Band 1 rezensiert von Gudrun Nositschka Heide Göttner-Abendroth (Hgin.): Gesellschaft in Balance, W. Kohlhammer Verlag, 2006
Links: www.alma-mater-akademie.de www.hagia.de www.matriaval.de
Kommentare unserer Leserinnen...* Du kannst ...:   Als alle Menschen Schwestern waren

Rakuna & Anomatey
30.07.10 15:25
Leben in matriarchalen Gesellschaften von Irene Fleiss
Irene Fleiss' zweibändige Geschichte mutterrechtlicher Kultur “Als alle Menschen Schwestern waren” ist das Vermächtnis ihres Lebens, mit dem sie die Kraft und Schönheit selbst bestimmter Weiblichkeit und Mütterlichkeit für jegliches Zusammenleben auf der Erde sichtbar werden lässt.
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 Re: Als alle Menschen Schwestern waren

Gästin
30.07.10 15:29
Einen dritten Band gibts auch, das Manuskript ist sehr weit gediehen, doch Irene konnte es nicht mehr fertigstellen. Das werde ich - auf ihren Wunsch hin - tun, weiß nur nicht, wann ich es schaffen werde.
LG,
Irmgard
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