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MAGAZIN

DIE BESTATTERIN CHRISTA GROTEPAß

© Christa Grotepaß (26.12.08)


Spiritualität

Pionierin und Initiatorin einer neuen Bestattungskultur

Seit über 20 Jahren Ansprechpartnerin und Begleiterin von Frauen in Hamburg und Umgebung, setzte sich Christa Grotepaß maßgeblich für eine neue Bestattungskultur ein.



Foto: © Rituales Bestattung & Ritual

enn frau nicht im Mainstream lebt, möchte sie auch nicht traditionell-kühl bestattet werden. Wenn frau bewusst ihren Alltag, ihre Liebe und ihr Arbeiten gestaltet, dann sucht sie auch für schwere Zeiten, für den Abschied der gestorbenen lieben (Angehörigen) und Liebsten eine Begleiterin, die sie versteht und auffängt. Dann wendet sie sich an uns und unser Unternehmen Rituales: Wir begleiten Sie in den ersten Stunden Ihrer Trauer, einfühlsam und achtsam - und tolerant jedem Lebensentwurf gegenüber.

Als eine der ersten Bestatterinnen in Hamburg und Norddeutschland begleite ich seit 20 Jahren Verstorbene auf ihrem letzten Weg, Angehörige bei ihrem Abschied und in der ersten Trauer. Es ist eine parteiliche, eine sorgende Begleitung, bei der ich festgestellt habe: Es sind die Frauen, die den Kontakt zur Bestatterin/zum Bestatter knüpfen; es sind die Frauen, die nach Wegen und Ritualen suchen, mit denen sie ihren ganz individuellen Abschied und die Beerdigung gestalten und in guter Erinnerung behalten wollen. Und es sind auch Frauen liebende Frauen, die sich bei uns nicht erklären müssen, sondern Rücken stärkende und Trost spendende Begleitung finden in dem Sinne, wie sie es brauchen (und nicht, wie Außenstehende es sich denken).

Ende der 80er Jahre habe ich sehr viele HIV-infizierte Menschen begraben und mich in enger Kooperation mit der Behörde für Gesundheit und Soziales für einen würdevollen und wissenden Umgang mit an HIV erkrankten Menschen und ihren Angehörigen eingesetzt. In den Neunzigern wurde uns bewusst, wie wenig für tot geborene Kinder und ihre Eltern getan wurde, sodass wir auch die Bestattung von ihnen und nicht überlebensfähigen Frühchen als einen weiteren Schwerpunkt unserer Arbeit verstehen und froh sind, den Eltern mit dem Grab einen Ort für die Erinnerung und einen ersten Schritt in die Trauer geben zu können.

Für jeden Menschen, der trauert, gilt: Trauernde sind SchwerstarbeiterInnen: Der Tod ist unfassbar, unerklärlich, unerwartet; selbst in den Stunden, in denen wir Sterbende begleiten, markiert er ein nicht begreifbares Ende. Ein Ende, das wir erst mit und durch unsere Trauer nach und nach begreifen, annehmen können. Auch für mich bleibt der Tod ein Grenzstein auf dem Lebensweg, was danach kommt, wissen wir nicht; es mag jede für sich selbst entdecken. Was wir, das sind seit 2000 mein Mann Thomas Grotepaß und ich, Ihnen mitgeben können, hat die Dichterin Mascha Kaleko einmal so formuliert:

Doch mangels akkuraten
Berichts aus jenen Sphären
erschien es mir geraten,
zu trösten statt zu lehren.

Mascha Kaleko

Trost spenden auch die Abschiedsgesten, -rituale und gemeinsamen Handlungen, die Sie sich für sich und die zurückbleibenden Angehörigen wünschen und mit meiner Unterstützung entwickeln können. Rufen Sie uns an, wenn Sie Fragen haben, zu welchem Zeitpunkt auch immer. Wir sind für Sie da:
“Rituales” Bestattung & Ritual
“Rituales” Bestattung & Ritual
Christa Grotepaß
Hoisberg 32
D-22359 Hamburg
Tel: +49 (0)40 6034455 (Tag & Nacht)
Fax: +49 (0)40 64424145
E-Mail: info@rituales.de
www.die-bestatterin.net

Foto: © “Rituales” Bestattung & Ritual



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