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MAGAZIN

FRAUENBILDUNG VOR NEUER HERAUSFORDERUNG

© ALMA MATER (09.01.09)


Spiritualität

Die feministisch-matriarchale Akademie ALMA MATER

ALMA MATER vermittelt gültige Lebensregeln, Heilweisen und Visionen matriarchaler Kulturen, um diese in das heutige Dasein zu integrieren. Die Akademie arbeitet im Sinne einer politischen Dimension feministischer Kultur und Spiritualität und bietet einen interdisziplinären Studiengang.



ALMA MATER


“Ich setze dagegen: Zyklisches Denken,
ein Denken ohne starre Entweder / Oder,
ein Denken, das immer wieder von Neuem beginnt
mit einem anderen Ausblick, spiralisch...”

(Erika Wisselinck: “Frauen denken anders”)

Dreijähriger, interdisziplinärer, berufsbegleitender Studiengang zur:

“Feministisch-matriarchalen Kulturreferentin und Jahreskreis-Ritualleiterin”

eministische Kulturwissenschaft, Philosophie, Religion, Spiritualität, Körperbewusstsein, Kunst, Psychologie, Heilweisen, Matriarchale Medizin, Sprache, Magische Riten, Sexualität und Erotik beschäftigt sich mit der Entfaltung eines weiblichen Weltbildes. Der weibliche Blick auf das Leben wird sichtbar gemacht. Dabei wird der aufklärerisch politische Anspruch formuliert, dass Frauenbildung heute feministische Bildung sein muss.

Feministischen Kulturreferentinnen soll in dem Studiengang das Rüstzeug auf einer interdisziplinären Ebene von Geist, Verstand und Körperlichkeit mitgegeben werden. Qualifiziert und kompetent lautet die Devise - die Welt dadurch zu verändern, indem ich mich selbst verändere. So entsteht eine weibliche Freiheit, die selbstbewusst den Impuls zu einem Paradigmenwechsel herbeiführt.

Dozentinnen:

  • Heide Göttner-Abendroth
    Matriarchatsforschung: “Matri - Arche - Am Anfang die Mütter”
  • Luisa Muraro, Italien
    Philosophie: “Der Gott der Frauen”
  • Christa Mulack
    Die spirituelle und religiöse Potenz der Frau: “Religion ist zu wichtig um sie den Männern zu überlassen”
  • Ina Mahlstedt
    “Das zyklische Weltbild prähistorischer Religionen”
  • Luise F. Pusch, Deutschland/USA
    Sprachforschung: “Die Frau ist nicht der Rede wert”
  • Donate McIntosh
    Religionswissenschaft und magische Riten: “Poesie und Ekstase - Praxis magischer Rituale”
  • Ute Schiran, Portugal
    “Mein Begehren ist die Erde - wenn weibliches Begehren zu sich selbst findet”
  • Gertrude Ernst-Wernecke, Schweiz
    Matriarchale Medizin: “Pflanzenwesen öffnen Heilräume, entdecken Freiräume, gestalten den Raum, lösen den Traum”
  • Malika Grasshoff, Kabylei/Deutschland
    Kulturgeschichte: “Die geheimnisvolle und verborgene Kultur der Berber-Frauen Nordafrikas am Beispiel der Kabylinnen”
  • Uschi Madeisky
    Matriarchatsforschung: “Die Töchter der sieben Hütten” Das Leben der Khasi im Nordosten Indiens
  • Arunga Heiden
    Spiritualität - Religion - Rituelles Gestalten: “Lebenslied singe in mir” - Rituelle Lieder und Mantren im Jahreskreis
  • Dörte Döring
    Religionswissenschaft / Feministisch - matriarchale Religion: “Die schwarze Madonna”
  • Rosmarie Schmid, Schweiz
    Sprache , Literatur, Kunst: “Die Frau im Labyrinth - erinnern - neuorientieren - selbstbewusst handeln”
  • Cécile Keller, Schweiz
    Matriarchale Medizin: “Medizin in matriarchalen Gesellschaften”
  • Claudia von Werlhof, Österreich
    Soziologie + Gesellschaftswissenschaft: “Patriarchatsforschung aus matriachaler Sicht”
  • Christa Schulte
    Psychologie, Erotik und Sexualität: “Kultivierung weiblicher Sexualität”
  • Siegrun I. Laurent
    Kulturwissenschaft und Feministisch-matriarchale Spiritualität: “In mir der Urtanz - jener Reigen der Gestirne - unumstößliche Ordnung - Kreisen”
  • Dagmar Margotsdotter-Fricke
    Matriarchale Medizin: “Das weibliche Gehirn - Ergebnisse neuester Forschung”
  • Carien Wijnen, Holland/Deutschland
    Heilweisen: “Die heilende Stimme” Die Kraft in meiner eigenen Stimme
  • Veronika Bennhold Thomsen
    Sozialanthropologie, Subsistenzperspektive: “Von einer Ökonomie des Nehmens zu einer Ökonomie des Gebens”
  • Marianne Wex
    Matriarchale Medizin und Heilweisen: “Dicht und feinstoffliche Heilarbeit” und “Parthenogenese heute”
  • Ernie Kutter
    Kulturforschung : “Der Kult der drei Jungfrauen - Eine Kraftquelle weiblicher Spiritualität”
  • Genevieve Vaughan, USA/Italien
    Kulturgeschichte und Ökonomie: “Wir müssen das Patriarchat verstehen und grundlegend kritisieren lernen - um zu realisieren, dass wir die Alternative schon in den Händen halten” (mit Simultanübersetzung)
  • Annegret Stopczyk
    Philosophie: “Von Sappho bis zur Leibphilosophie heute” in Praxis und Theorie
  • Gertrude Raven-Croissier
    Psychologie und Eigenmacht: “Psychotherapie im Raum der Göttin” -  Weibliches Bewusstsein und Heilung
  • Tricia Laurent
    Integrative Tanz - und Bewegungstherapie: “Leib - Bewusst - Sein”
  • Gudrun Nositschka
    Steinsetzungen - Zeichen - Symbole - Orte der Kraft: “Aneignung des matriarchalen Mythos” - Das Land der dreigestaltigen Göttin
  • Gudrun Frank-Wissmann
    Ethnologie und Matriarchatsforschung: “Andinas - geheilte Heilerinnen” - Die Kunamas - ein Volk in Eritrea
  • Dana Laurent
    Eigenmacht und Selbstbewusstsein: “...hab ich doch gewusst, dass du das kannst”
  • Maria Zemp, Schweiz/Deutschland
    Matriarchale Medizin und Heilweisen: “Der Körper als Tempel”
  • Cambra Skadé
    Kunst, Literatur, Sprache: “Kunstmagische Heilwege” - Die Kunst als Fachsprache des Schamanischen
  • Li Shalima
    Matriarchales Kunstverständnis: “Die mütterliche Ordnung im Labyrinth - ein Ursymbol als neuzeitliches Weltbild”

Feministisch-matriarchale Jahreskreisfeste

Das Feiern und Ehren des Jahreskreises in Ritualen, ist ein Hineingehen in unumstößliche Gesetzmäßigkeiten von Erde und Kosmos, von Leben und Tod, von Werden und Vergehen, von Licht und Dunkelheit. In dem wir unsere eigene Befindlichkeit, unsere Phantasie, unsere Freude und Trauer verbinden mit den uns umgebenden Veränderungen, erwecken wir Kräfte, die tief in uns darauf warten gelebt zu werden. Wenn sich Frauen heute wieder Zugang zu ihrer Stärke, ihrem Wissen, ihren Wurzeln verschaffen, so ist das keine Flucht in die Innerlichkeit, sondern eine politisch radikale Abkehr von patriarchaler Tradition und Unkultur. Matriarchale Spiritualität ist ein aktives Sicheinlassen auf gelebte Ökologie.

Im Mittelpunkt stehen die 8 Jahreskreisfeste und die Gestaltung von Ritualen zu Lebensereignissen. Die Ausbildung ist Baustein zu einer Kultur, in der Frauen Kulturträgerinnen und Vermittlerinnen gesellschaftlicher Werte sind, in der Frauen ihr Wissen und ihre Erfahrung von Natur und Universum, Spiritualität und Religion an die nächste Generation vererben und weitergeben. Das Studium soll Frauen befähigen, selbstständig und qualifiziert eigene Gruppen zu leiten und zu gestalten.

Ausbildungsziele / Jahreskreisfeste und Rituale / Leitung: Siegrun I. Laurent

“....ihr nennt mich mit tausend Namen und sprecht doch nur euch selber aus...”

  • Göttin, Große Mutter, oder das weibliche Prinzip
  • Hintergrund der 8 Jahreskreisfeste
  • Rituelle Gesänge, Tänze und Körpergebete
  • Wahrnehmung feinstofflicher Energiearbeit - creating a sacred space in nature
  • Geomantie und Steinsetzungen - das Erkennen von Kraftfeldern / Feldforschung
  • Mythen, Märchen, Sagen und Legenden - Botschaften unserer weiblichen Vergangenheit
  • Die Elemente. Erde ich bin - Wasser ich bin - Feuer, Luft und Geist ich bin.

Im Rahmen der Lehre der Akademie werden gültige Lebensregeln und Visionen matriarchaler Kulturen vermittelt, um diese Lebensphilosophie in das heutige, moderne Dasein zu integrieren. Die Erkenntnisse der letzten Jahrzehnte werden gebündelt und in ein spirituelles Weltbild eingefügt.

Studienwanderungen und Exkursionen

Das Studium umfasst drei Exkursionen und Studienwanderungen zu folgenden Kraftplätzen:

  • “Eccestan =Mutterstein”, Die Externsteine
  • “Geheimnis Odilienberg”, Elsass
  • “Mythos einer Sonnenstadt”, Carols Ruhe

Studienbeginn

Donnerstag, 19. März 2009 in 18 Modulen
4 Module 2009 / Sonnenfeste
8 Module 2010 / Sonnen- und Mondfeste
4 Module 2011 / Mondfeste
Doppelabschlussmodul Februar 2012 / Lichtmess
Die Termine sind jeweils auf einem Jahreskreisfest terminiert und finden in der Regel von Donnerstag 18.00 Uhr bis Sonntag 13.00 Uhr statt.

Studienzulassung

Schriftliche Bewerbung. Abgabe des Fragebogens. Die Bereitschaft, sich auf einen nahen, schützenden und fördernden Zusammenhalt im Coven (Affidamento) einzulassen. Die Anerkennung, dass für die Ausübung als Jahreskreis-Ritualleiterin, das vierzigste Lebensjahr erreicht sein soll. Hier liegt die Auffassung zugrunde, dass eine Frau bis Dreißig sich selbst lehrt uns heilt - eine Frau bis Vierzig ihre Sippe lehrt und heilt - und eine Frau ab Vierzig Fremde lehrt und heilt.

Coven*

Während des Studiums werden nach alter Tradition zwei Coven zu dreizehn Frauen gebildet (Coven =engl. Versammlung - Bund - Schutzbündnis.)

*Der Begriff wurde von der keltischen Göttin Coventina als Schutzmatrone heilkräftiger Brunnen und Quellen abgeleitet. Ein Coven war eine Versammlung von dreizehn heilkundigen Frauen, die die dreizehn Mondmonate darstellten. Coven wurde auch die zeremonielle Tanzkleidung bei diesen Versammlungen genannt. Später wurde dieser Begriff von der Kirche übernommen.

Studiengebühr: € 4680.- (auf Antrag Ratenzahlung möglich)

Der Studiengang ist für alle Frauen, gleich welcher Schulbildung, Tätigkeit oder Beruf offen.
Das gesamte Curriculum mit allen aktuellen Informationen kann angefordert oder online eingesehen werden.

ALMA MATER
Feministische Akademie für Kultur - Ethik - Religion - Spiritualität
Büro: Erzberger Straße 30 · D-76133 Karlsruhe · Tel. +49 (0)721 7918872 · Hotline 0175 1771513 · almamaterakademie@yahoo.de · www.alma-mater-akademie.de


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