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MAGAZIN

NATURHEILKUNDLICHE STOFFWECHSELUMSTELLUNG

© Ingrid Freitag (27.02.09)


Körper

Ein Erfahrungsbericht

Die Ärztin und überzeugte Naturheilkundeanhängerin Drin. Ingrid Freitag berichtet über die subjektiven Veränderungen nach einer naturheilkundlichen Stoffwechselumstellung.



Logo Dr.in Ingrid Freitag

ls Ärztin und überzeugte Naturheilkundeanhängerin bin ich bedacht, alle Therapien und Anwendungen auch selbst zu testen, weil eigene Erfahrungen mir dabei helfen, meinen Patientinnen und Patienten Vorschläge zu machen und Fragen optimal zu beantworten beziehungsweise überhaupt abzuschätzen, welche der naturheilkundlichen Methoden für die Patientin oder den Patienten am besten geeignet ist.

In mehreren Seminaren über Naturheilkunde habe ich vom Prinzip einer Stoffwechselumstellung gehört und meine Neugier darüber wuchs, weil ich selbst auch wie viele Mitmenschen mit den verschiedensten bekannten “Zivilisationskrankheiten” zu kämpfen hatte (Übergewicht, Verdauungsbeschwerden, Müdigkeit, Gelenkbeschwerden). Ich habe nach einer natürlichen Methode gesucht und habe sie gefunden.

Hauptziel bei der Durchführung des Programms war für mich in erster Linie eine Gewichtsreduktion, die übrigen Beschwerden (wie Völlegefühl, Heißhungerattacken, Verdauungsbeschwerden, Steifigkeit der Gelenke, Haarausfall , Schweißausbrüche, Müdigkeit, Leistungsstillstand uvm.) sollten durch die entsäuernde, ausleitende und entgiftende Wirkung von selbst verschwinden. Treten dabei gelegentlich Reaktionen auf, entschärfe ich sie mit biologischen Heilmitteln.

Ähnlich wie bei anderen Methoden sind bei diesem “naturheilkundlichen Stoffwechselumstellungsprogramm” 6 Punkte unbedingt einzuhalten:

  • 1. Rein pflanzliche Lebensmittel
    ausschließlich Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, Getreide, Nüsse und Samen
    das heißt, kein Fleisch, kein Fisch, keine Milchprodukte, kein Ei

  • 2. Glykämischer Index unter 50
    Der glykämische Index (GI) gibt an, wie schnell der enthaltene Zucker oder die Stärke vom Darm in die Blutbahn aufgenommen wird, dabei hat Traubenzucker den Wert 100. Bis GI 50 wird weniger Insulin ausgeschüttet und damit Heißhunger vermieden.

  • 3. Dauer mindestens 10 - 12 Wochen lang
    So lange deshalb, weil der Körper Zeit braucht, um alte Gewohnheiten zu “vergessen”. Das Hormon Insulin aus der Bauchspeicheldrüse, das im Wesentlichen alle Stoffwechselvorgänge diktiert, muss erst wieder auf normales Niveau gebracht werden und dafür hat die Natur eben einen gewissen Zeitraum vorgesehen.

  • 4. 10 Mahlzeiten täglich, alle 1 ½ Stunden eine Portion nach individuell berechneten Kalorien
    Alle 90 Minuten eine Mahlzeit, weil es genau so lange dauert, bis pflanzliches Eiweiß den Magen verlassen hat und damit die Voraussetzung gegeben ist, dass es auch vollkommen verwertet werden kann. 10 mal, um die nötige Tagesmenge an Kalorien unterzubringen.

  • 5. Gesamtkalorien nicht mehr als der Grundumsatz für das Sollgewicht
    Bei dieser Theorie geht es darum, die für den Grundumsatz (GU) nötige Kalorienmenge durch die Nahrung abzudecken, den Rest kann der Körper aus dem Fettdepot holen. Der GU umfasst die Kalorienmenge, die für Atmung, Kreislauf, Herzfunktion, Temperaturregulation, Stabilisierung der Zellmembranen und andere basale Funktionen andauernd gebraucht wird (z.B. eine 160 cm große Person hat ein Sollgewicht von 60 kg und daher einen GU von 1225 Kal). Trainingskalorien werden extra dazugerechnet.

  • 6. Absolute Hingabe für die Methode
    Es gibt keine Ausnahmen, Sie müssen sich die Zeit nehmen und zu Beginn etwas Geduld aufbringen. Einladungen nur bei Freundinnen und Freunden, die Verständnis haben!

Wie ist es mir nach 12 Wochen ergangen?

Ich habe 10 kg Gewicht verloren und kein Problem es zu halten, da die quälenden Heißhungerattacken verschwunden sind. Die lästigen Blähungen und Gelenkbeschwerden sind kein Thema mehr und meine Stresstoleranz ist um ein Vielfaches gestiegen. Die Schuhgröße ist jetzt eine Nummer kleiner - es werden durch die Entgiftung und Ausleitung viel Wasser und saure Ablagerungen aus dem Gewebe freigesetzt.

Besonders glücklich bin ich über die deutliche Leistungssteigerung - trotz Gewichtsverlust ist es also zu keiner muskelabbauenden Situation gekommen und ich kann meinem Hobby, dem Laufen weiterhin ungebremst nachgehen, das Training macht viel mehr Spaß.

Auf das Gewicht brauche ich nicht mehr zu achten, solange die Nahrung aus pflanzlichen Produkten besteht und der GI unter 50 liegt. Das ist nicht schwer, denn das Verlangen nach süßen Sachen ist bei mir gänzlich verschwunden. Ich kann wieder unbeschwert Einladungen annehmen, es reichen anschließend wieder einige Tage Umstellung aus, um die sauren Substanzen abzubauen und das Gleichgewicht wieder herzustellen.

Ich möchte betonen, dass diese “naturheilkundliche Stoffwechselumstellung” eine persönliche, wie ich meine risikofreie, Erfahrung ist und einen fitteren und zufriedeneren Menschen aus mir gemacht hat. Ich habe mich ausschließlich nach meinem Befinden orientiert. Das einfachste Hilfsmittel zur Dokumentation des Erfolges ist eine Waage mit Körperanalysemessung.

Wer neugierig geworden ist, kann sich gerne mit mir in Verbindung setzen um näheres darüber zu erfahren! Ich erarbeite mit Ihnen einen individuellen Plan und stelle auch eine Broschüre mit Rezepten zur Verfügung, sowie einen Trainingsplan für eine begleitende Bewegungstherapie.

Dr.in Ingrid Freitag
Seitenberggasse 74/10
1170 Wien
Telefon: 0664 4159576
E-mail: medizin@homovital.at
Homepage: www.homovital.at

Bild: © Dr.in Ingrid Freitag



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